DEUTSCH-HONDURANISCHE GESELLSCHAFT e.V.
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Als 1973 der damalige Bürgermeister von El Progreso, Mauricio Aleman, noch heute ein ganz angesehener Mann, außerdem Ehrenkommandant der Feuerwehr von El Progreso, zum ersten Mal Recklinghausen besuchte, begann eine Hilfsaktion, die inzwischen in ganz Honduras als beispielhaft angesehen wird. Gemeint ist der Beschluss des Rates der Stadt Recklinghausen, bei jedem ausgemusterten Feuerlöschfahrzeug und bei jedem auszusondernden Krankentransportwagen zu prüfen, ob aufgrund des Fahrzeugzustandes noch eine Weiterverwendung in der Patenstadt El Progreso möglich ist. 

Das erste so im Jahre 1973 nach Honduras transportierte Tanklöschfahrzeug vom Löschzug Suderwich diente in erster Linie noch dem Trinkwassertransport. Der Wirbelsturm „Fifi" hatte 1974 Honduras schwer heimgesucht und vor allen Dingen die Trinkwasserversorgung arg in Mitleidenschaft gezogen. Dieses erste gelieferte Tanklöschfahrzeug bildete aber zugleich auch den Grundstock für den kontinuierlichen Aufbau einer für El Progreso so wichtigen eigenen Feuerwehr. War es anfangs noch eine rein ehrenamtliche Feuerwehr mit einere nur überdachten und nach allen Seiten offenen Fahrzeughalle, so wurde zugleich mit dem rasanten Anstieg der Bevölkerung und vor allen Dingen dank der Hilfe aus Recklinghausen schon bald ein Ausbau zu einer kleinen beruflichen Feuerwehr möglich.

Seit 1973 bis heute hat die Stadt Recklinghausen zahlreiche Feuerlöschfahrzeuge und Krankentransportwagen nach El Progreso geliefert. Die Stadt El Progreso baute eine feste Unterkunft und nannte sie stolz und auch aus Dankbarkeit gegenüber der Stadt Recklinghausen „Cuerpo de Bomberos Recklinghausen" was soviel heißt wie (frei übersetzt) Feuerwehr von Recklinghausen. Seit vielen Jahren unterstützt die DHG die Bomberos zudem mit Feuerwehrbekleidung, -schuhen und -helmen, Möbeln sowie weiterem Equipment für ihre Feuerwehrstation (beispielsweise Computern, Mikrowellen, Telefonen). 

In einem Gespräch mit dem Kommandanten der Feuerwehr von El Progreso, Mayor Jose Adolfo Padilla, kam unmissverständlich zum Ausdruck, dass die Feuerwehr von El Progreso ohne die Fahrzeughilfe aus Recklinghausen aufgrund der schwierigen finanziellen Situation der Stadt El Progreso, insbesondere nach den verheerenden Auswirkungen des Wirbelsturms Mitsch Ende 1988 nicht in der Lage wäre, ihre Aufgaben zu erfüllen. Insbesondere die Krankentransportwagen, die bei der Feuerwehr, beim Roten Kreuz und im Hospital der Stadt eingesetzt sind, bilden eine besonders große Hilfe. 

eingetragen von Maxi, 25.02.2017, 21:19 Uhr
 
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