DEUTSCH-HONDURANISCHE GESELLSCHAFT e.V.
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Sebastian Graf

Für insgesamt fünf Monate Freiwilligendienst für die Deutsch-Honduranische Gesellschaft war das Kinderheim Hogar San Rafael im Jahr 2010 für mich Arbeitsstelle, Sprachschule und Unterkunft zugleich. Egal ob als Unterstützer der Sozialarbeiter (Educatores) im Alltag oder beim Durchführen des Zahnputz- und Nachhilfeunterrichtes in der Hogarschule: die Arbeit war jeden Tag kurzweilig, erfahrungsreich und natürlich auch  anstrengend. Die Honduraner/innen sind mir dabei sehr ans Herz gewachsen. Nach wie vor halte ich engen Kontakt zur DHG und zum Kinderheim und konnte 2010/11 dabei mithelfen, den Fußballplatz im Hogar zu initiieren und mitzufinanzieren. Hier noch ein kleiner Einblick in den typischen Alltag eines Volontärs:

06.00 Uhr: Aufstehen, Duschen, Mithilfe in der Hogarküche bei der Essensvorbereitung, Geschirr- und Essensausgabe und Kontrolle beim Geschirrspülen.

07.00 Uhr - 08.00 Uhr: Vorbereitung auf die Schule, d.h. Lerngruppen-Hefte vorbereiten, Unterrichtsmaterial basteln und zusammenstellen.

08.00 Uhr: Unterrichtsbeginn: Wir Volontäre putzen mit den externen 86 Schülern die Zähne. Jeder Schüler/jede Schülerin hat eine Nummer und eine entsprechende Zahnbürste. Den Schülern/innen wird auch die richtige Putztechnik gezeigt (Das wichtigste zuerst: Hände waschen).

09.20 Uhr: Wir verkaufen aus der kleinen „Pulperia“ (eigentlich ein Kiosk, im Hogar jedoch die Süßigkeitenbox) Süßigkeiten und helfen bei der Essensausgaben in der Schulküche.

10.00 Uhr: Wir beginnen mit den Lerngruppen für die lernschwächsten Schüler. Die Kinder wurden uns von den Lehrern zugeteilt, immer drei Kinder arbeiten mit einem Volontär ca. 40 Minuten lang in der Bibliothek, sodass 9 Schüler gleichzeitig und pro Schultag insgesamt 18 Schüler/innen betreut werden. In der 1. und 2. Klasse werden den Kindern spielerisch die Buchstaben und Zahlen beigebracht. Außerdem müssen hier in den Gruppen Grundlagen wie "sich konzentrieren", "sich ruhig hinsetzen" und "zuhören" erst noch gelernt werden.

11.30 Uhr/ 11.40 Uhr: Wir kehren an das Hogar zurück (Schulende, die externen Schüler/innen aus den umliegenden Dörfern werden nach Hause gefahren)

12.00 Uhr: Mithilfe in der Hogarküche beim Mittagessen.

Montags von 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr ist im Büro der Hogarleitung die große Versammlung, in der auch wir beisitzen und unseren Wochenverlauf vorstellen, Wünsche äußern können und über die Hogararbeit/ Aktuelles informiert werden.

14.00 - 17.00 Uhr: Lernbetreuung bei der pädagogische Stunde im Lernsaal oder praktische Arbeiten (Renovierung des Freiwilligen-Bereichs, der Zimmer, von Moskitogittern/ Bauen von Fußballtoren für das Kleinfeld hinter der Schule/ Bauen von Spielmöglichkeiten am Pausenhof bei der Schule).

18.00 Uhr: Mithilfe in der Hogarküche bei der Abendessensausgabe.

18.30 Uhr - 19.00 Uhr: Öffnen der „Hogarpulperia“ (kleiner Kiosk/ Süßigkeitenbox).

19.00 Uhr - 20.00 Uhr: Vorbereitung der Lerngruppen für den nächsten Tag: Bastelmaterial vorbereiten, Hefte vorzeichnen, Ablauf festlegen...

Zu dem regulären Tagesablauf kommen natürlich noch weitere kleine, teilweise kurzfristige Aufgaben hinzu. 


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